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Das Tempietto - an höchster Stelle und durch den Senkgarten in seiner Höhe nochmals inszeniert - ist dem Grunde nach ein doppelsymmetrischer Zentralbau. Ihn umgibt eine Stufenanlage. Die vier Granitsäulen sind Kopien historischer Säulen aus Zlabings. Auf ihnen ruht Österreichs einziges Zellengewölbe mit hängendem Schlussstein. Zellengewölbe waren im 15. und 16. Jahrhundert sehr beliebt. Der Großvater in 12. Generation - der Zlabingser Leopold Österreicher von Löwenthal - baute diese Gewölbe vor allem in Böhmen und Mähren. Sein Bildnis ist im Emblem rechts der Achse am Tempel zu sehen. Sein Wappen, welches er 1579 von Kaiser Rudolf II. in Prag erhielt, ziert den Schlussstein des Bogens, der eine Kopie des Schlusssteins des Zlabingser Friedhofsportals ist. Auf der Unterseite ist Leopolds Steinmetzzeichen im Schriftzug seiner Initialen "LEO" zu lesen. Der goldene doppelschwänzige steigende böhmische Löwe des Wappens bildet auch die Bekrönung des abgesetzten Zeltdaches. Er steht auf einer Fahne, die in Richtung Zlabings zeigt. Der Schriftzug der Fahne "Bohemis Proceribus 1581" verewigt das Jahr seines Ritterschlags.
Selbst Architekt, baute ich dieses Gewölbe nach eingehender Analyse gemäß der Prinzipien, die Leopold Österreicher von Löwenthal im Teltscher Schloss bei einem identen Gewölbe im Jahre 1552 anwendete ausschließlich mit Hilfe unseres Sohnes Jakob Österreicher.

 

(C) DI Petra Österreicher, 2222 Bad Pirawarth, petra.oe@aon.at

Eröffnung demnächst

 

 

 

 

 

 

 

DI Petra Österreicher, Herrengasse 32, 2222 Bad Pirawarth, petra.oe@aon.at, www.saubergen.at